fGEE bei Wärmepumpen. ON Fassung 2019 bildet die Effizienz der Wärmepumpe besser ab.

Die Berechnung des Gesamtenergieeffizienzfaktors soll nun günstiger im Falle von Wärmepumpen ausfallen. Was sich an der Berechnung geändert hat und ob das fGEE Ergebnis nun wirklich besser ist, wird in diesem Artikel genauer untersucht.

fGEE bei Wärmepumpen. ON Fassung 2019 bildet die Effizienz der Wärmepumpe besser ab.

Bislang war es so, dass der Endenergiebedarf plus Umweltwärme immer fast exakt den selben Wert hatten. Wurde also in eine effizientere Wärmepumpe investiert, hatte dies zur Folge, dass die Umweltwärme größer wurde und der Endenergiebedarf kleiner. Somit hatte dies so gut wie gar keinen Einfluss auf den Gesamtenergieeffizenzfaktor.

Mit der ÖNORM H 5050:2019 hat sich die Formel des fGEE verändert und so kann man nun mit einer effizienteren Wärmepumpe auch den fGEE verbessern.

ON H 5050:2014

fGEE = (EEBRK / EEBRK,26)

ON H 5050:2019

fGEE = [ (EEBRK + QUmw,WP,Bew) / (EEB26,RK + QUmw,WP,26) ]

EEBRK
Endenergiebedarf für das Referenzklima, in kWh/(m²*a)
EEB26,RK
Endenergiebedarf für das Referenzklima für das Bezugsgebäude, in kWh/(m²*a)
QUmw,WP,Bew
Umweltwärme der Wärmepumpe, ermittelt mit Thermodynamischem Bewertungsgütegrad f0,Bew, gemäß Tabelle 40 der ÖNORM H 5056-1
QUmw,WP,26
Umweltwärme der Wärmepumpe, ermittelt mit Thermodynamischem Referenzgütegrad f0, für die Referenzausstattung

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